Kein Mensch hat es verdient, leichte Kost zu sein
Diesmal war ich zu Besuch in Köln bei dem Fotografen Sebastian Trägner. Die meisten kennen ihn aber wahrscheinlich eher unter seinem Spitznamen: Traegi.
Als ich in seine Wohnung mitten im Zentrum von Köln kam, bot er mir erstmal einen Kaffee an und es dauerte keine zwei Minuten bis wir in ziemlichen tiefen Gesprächsthemen waren. Wir unterhielten uns schon bestimmt eine gute Stunde bevor mir einfiel, dass wir eigentlich schon längst hätten aufnehmen können. Und trotzdem haben wir noch solide anderthalb Stunden für euch.
Traegis Leben hat schon die ein oder andere Kurve gemacht. Von der holprigen Schulzeit, über eine Ausbildung im Reisebüro, hin zum Vertreter, Herrenausstatter, Model für Labels wie Kenzo und Dior, dann Influencer und jetzt endlich: Fotograf. Und wie scheinbar mit allen Dingen, die er anpackt, ist er damit auch schon wieder ziemlich bekannt geworden.
Wir tauchen ziemlich tief ein und sprechen über seinen Burnout, der ihn erst vor ein paar Jahren zum Fotografieren gebracht hat, darüber, wie es ist, wenn man sich selbst nicht mehr ernst nehmen kann, über Nacktfotografie, seine Zusammenarbeit mit Leica, über seine fotografischen Einflüsse und so vieles mehr.